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Stiftung zur Verhütung von Blindheit
Förderung von Ehrenamt & Netzhautforschung

Europäische Aufklärungstour gegen
Blindheit durch Netzhauterkrankung und
AMD
(Altersabhängige MakulaDegeneration)

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PRO RETINA DEUTSCHLAND e.V. Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen

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RETINA SUISSE
Die Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Retinitis pigmentosa (RP), Makuladegeneration, Usher Syndrom und anderen degenerativen Netzhauterkrankungen

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RETINA ITALIA
Federazione Italiana per la lotta alla Retinite Pigmentosa

Foto_Dom-Mainz
Foto_Kloster-Einsiedeln
Foto_Petersdom
MAINZ (D)
EINSIEDELN (CH)
ROM (I)

Diese Aufklärung starten wir mit der

EURO-TANDEM-PILGER-TOUR 2008

vom 12. bis 24. September 2008

Foto_Tandem Tour 2006

von Mainz (D) über Einsiedeln (CH) nach Rom (I)


Euro-Tandem-Pilger-Tour 2008   -    vom 12.09. bis 24.09.2008

Mainz – Speyer – Baden-Baden – Breisach –  Basel – Zürich  – Einsiedeln – Airolo –
Bellinzona – Gallarate (I) – Mailand – Piacenca – Parma – Maranello   
San Marcello - Pisa – San Vincenzo –
Grosseto – Civitavecchia – Rom

unter dem Motto “Auf dem Weg zum Licht” und dem Reise-Segen unseres Schirmherrn, Weihbischof Dr. Werner Guballa, gelang es den Teilnehmern der Euro-Tandem-Pilger-Tour 2008 in 10 Etappen die 1.518 km lange Strecke von Mainz über Einsiedeln nach Rom zu erradeln.

Unsere Euro-Tandem-Pilger-Tour 2008 verband folgende Aspekte:

 „Rund ums Auge“

Aufklärung der Öffentlichkeit über AMD (altersabhängige Makula-Degeneration) und genbedingte Netzhautdegenerationen

 „Soziales“

Gruppe der Gemeinschaft aus Sehenden und Sehbehinderten/Blinden aus sechs europäischen Nationen

 „Sportliches“

Gemeinsame Leistungen der Betroffenen und Nicht-Betroffenen auf dem Tandem, die sich Barriere-Freiheit im täglichen Leben und im Umgang mit Behinderten wünschen

 „Religion/Kirchliches“

Andachten im Mainzer Dom, im Hochamt in Einsiedeln, Besuch St. Pietro in Bellinzona, Messe in Maranello und die Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom.

 Im Rahmen dieser Aspekte spannten wir, symbolisch vom Mainzer Dom über die Klosterkirche Einsiedeln zum Petersdom in Rom, eine Brücke der Gemeinschaft, der Solidarität und der Freundschaft. Die Stützpfeiler auf einer der schönsten und anspruchsvollsten Routen Europas waren die auf der Strecke angefahrenen Rathäuser, in denen wir empfangen wurden und in denen wir unsere Botschaft über AMD (altersabhängige Makula-Degeneration) und Netzhautdegenerationen vorbringen durften.

In den deutschsprachigen Regionen (in neun Städten) wurde durch den mitgeführten AMD-Informations-/Beratungsbus, besetzt mit fünf Augenärzten (Charité Berlin, UNI Bonn und UNI Tübingen), Fachpersonal, augenmedizinischer Hoch-technologie und reichlich Informationsmaterial, die Öffentlichkeit fachkundig über Augenkrankheiten informiert bzw. beraten.

 Während der Andacht im Mainzer Dom (13.09.2008) wurde von Weihbischof Dr. Werner Guballa die mit Kristallen besetzte Swarovski-Lupe geweiht. Danach startete die Tour, begleitet von einer ständigen Polizeieskorte. Schon zu Beginn der ersten Etappe regnete es neun Stunden (!)  in Strömen, hatte aber den positiven Effekt, dass die Radler von Anfang an zusammengeschweißt wurden und alle Hürden gemeinsam und bravourös meisterten. Während sich die Sonne auf der Nordseite der Alpen von Baden-Baden bis zum Gotthardpass noch recht zögerlich zeigte, begleitete sie uns vom Tessin bis nach Rom mit ständigem Sonnenschein und half so die Stimmung der Gesamttruppe bis zur Ankunft in der „Ewigen Stadt Rom“ in bester Laune zu halten. Auf dieser Euphorie-Welle erradelten die Pilger auch die 170 km lange Königsetappe von Maranello nach Pisa in den Apenninen. Immerhin waren auf dieser Strecke 2.700 Höhenmeter bis zum Passo dell‘ Abetone (1.388m) zu überwinden, bis die Straße dann wieder steil ins Tal nach Pisa führte.

Während sich die Sonne auf der Nordseite der Alpen von Baden-Baden bis zum Gotthardpass noch recht zögerlich zeigte, begleitete sie uns vom Tessin bis nach Rom mit ständigem Sonnenschein und half so die Stimmung der Gesamttruppe bis zur Ankunft in der „Ewigen Stadt Rom“ in bester Laune zu halten. Auf dieser Euphorie-Welle erradelten die Pilger auch die 170 km lange Königsetappe von Maranello nach Pisa in den Apenninen. Immerhin waren auf dieser Strecke 2.700 Höhen-meter bis zum Passo dell‘ Abetone (1.388m) zu überwinden, bis die Straße dann wieder steil ins Tal nach Pisa führte.

Mit der Ankunft in Rom und dem ‚Sichten‘ des Petersdomes (23.09.2008), löste sich die Spannung und ging in einen grenzenlosen Jubel mit den am Straßenrand wartenden Fans über. Tief beeindruckt waren alle bei der Einfahrt in den Vatikan, vorbei an den Schweizer Garden, zum Empfang durch Bischof Clemens.

 Am Mittwoch, 24. September 2008, wurde die Stimmung der mittlerweile 130 Pro-Retina-Pilger (in gelben Polohemden) nochmals gehoben, denn wir bekamen in der ersten Reihe reservierte Plätze bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz und vier reservierte Plätze in unmittelbarer Nähe des Heiligen Vaters (5-6 m) zugewiesen.

 Der Kardinal, der zuständig für Pilgergruppen, kündigte unsere Euro-Tandem-Pilger-Gruppe 2008 an. Der Heilige Vater grüßte in seiner Andacht die ‚Wallfahrer der Pro Retina‘, die Gruppe der Menschen mit Netzhautdegenerationen. Nach der Andacht kam es bei seiner Begrüßung dann nicht nur zum Handschlag, sondern zum Gespräch mit Papst Benedikt XVI:

Der Heilige Vater: Ihr seid von der Pro Retina?

Horst Schwerger:  Jawohl, Heiliger Vater.

Der Heilige Vater: Von woher kommt ihr?

Roland Götz:        Von Neuhausen auf den Fildern

Horst Schwerger:  Heiliger Vater, ich darf Ihnen die von Weihbischof Dr. Werner Guballa geweiht Lupe überreichen.

Der Heilige Vater: Oh, danke, etwas Nützliches.

Gerda Weyhreter: Heiliger Vater, ich darf Ihnen die Charta, eine Botschaft von Menschen mit Makula-Degenerationen, überreichen.

Der Heilige Vater: Die Augenkrankheit ist leider noch nicht heilbar.

Horst Schwerger:  Ihr Bruder leidet ja auch unter der AMD

Der Heilige Vater: (nickt zustimmend) Meinem Bruder ist leider nicht mehr zu helfen.

Horst Schwerger:  Mit Ihrer und der Unterstützung unseres Herrgotts sollte es gelingen in den nächsten Jahren eine Therapie hierfür zu finden.

 Horst Schwerger übermittelte noch Grüße von Weihbischof Johannes Kreidler und Professor Dr. E. Zrenner. Der Heilige Vater dankte für die Grüße und erwähnte, dass Johannes Kreidler bei ihm studiert habe.

 Es war uns also gelungen, dem Heiligen Vater die Charta mit der Botschaft über AMD und Netzhautdegenerationen zu überbringen und wir sind fest davon überzeugt, dass es uns mit dieser ETPT 2008 gelungen ist, die breite Öffentlichkeit auf die genbedingte Augenkrankheit aufmerksam zu machen.

Uns ist es daher ein großes Bedürfnis, Ihnen für Ihr Engagement zu DANKEN, das Sie im Rahmen der ETPT 2008 uns entgegenbrachten.

Mit freundlichen Grüßen

 Ihr/Ihre

 Horst Schwerger und Gerda Weyhreter

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