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„AMD-Aufklärung – Information – Beratung”

Definition
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronisch-progrediente Erkrankung der Makula, die zu einem Verlust des zentralen Sehvermögens führen kann. Die Makula ist der kleine zentralgelegene Abschnitt der Netzhaut, der für das scharfe fokussierte Sehen verantwortlich ist. Der Makula kommt somit bei Aktivitäten wie Autofahren, Lesen, Erkennen von Gesichtern, Fernsehen aber auch dem Farbensehen eine zentrale Bedeutung zu.

Symptome
Die häufigsten Symptome der AMD sind verschwommenes zentrales Sehen, ein zentraler blinder Fleck oder verzerrtes Sehen von Objekten. Das periphere Sehvermögen bleibt in der Regel erhalten. Die Erkran- kung tritt typischerweise zunächst nur an einem Auge auf. Die Wahrscheinlichkeit dass innerhalb von 5 Jahren auch das andere Auge betroffen ist beträgt 45 %.

Epidemiologie
Die AMD ist die häufigste Ursache für einen ausgeprägten Visusverlust und Erblindung bei Patienten über 50 Jahren in der westlichen Welt. Schätzungen zufolge könnten im Jahr 2020 bereits 8 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren und darüber an einer AMD leiden.
Die Häufigkeit der AMD steigt mit zunehmendem Alter stark an. Sie beträgt bei Personen zwischen 70 und 74 Jahren 18 % und bei Personen im Alter von 85 Jahren und darüber 47 %. Es wird erwartet, dass im Jahr 2025 bereits 1,2 Milliarden Menschen und im Jahr 2050 bereits 2 Milliarden Menschen 60 Jahre oder älter sein werden. Diese steigende Zahl älterer Menschen wird voraussichtlich zu einem bedeutenden Anstieg der Erkrankungsfälle an AMD führen.

Risikofaktoren
Es ist noch nicht abschließend geklärt, was genau die AMD verursacht, wissenschaftliche Untersuchungen konnten jedoch eine Reihe von Faktoren identifizieren, die mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten der Erkrankung einhergehen könnten. Risikofaktoren sind u. a.: Rauchen, Alter, Geschlecht, Haarfarbe, Ernährung. Einige Möglichkeiten zur Prävention bestehen.

Behandlungsmöglichkeiten bei feuchter AMD
Eine AMD kann nach heutigen Erkenntnissen noch nicht geheilt werden. In den vergangenen 20 Jahren wurden viele neue Erkenntnisse aus der Forschung in mögliche Therapieformen investiert. So kann man heute den Krankheitsverlauf verlangsamen, aber leider noch nicht heilen.
Es gibt eine Reihe bereits erprobter und erfolgreicher Therapien, die AMD zu lindern. Hierzu gehören medikamentöse Therapien und Lasertherapien. Andere Methoden befinden sich im Stadium von Forschungsstudien, die auch schon erfolgreich angewandt werden, jedoch noch weiterentwickelt werden, um Langzeitergebnisse zu erhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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