P r o R e t i n a
Deutschland e.V.

Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen

PRO RETINA DEUTSCHLAND e.V.
Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen

Stiftung zur Verhütung von Blindheit
Am Heideweg 51, 85221 Dachau

Forschungskooperation
mit der Abteilung für Kinderophthalmologie, Strabismologie und Ophthalmogenetik
des Klinikums der Universität Regensburg
Leitung: Prof. Dr. med. Birgit Lorenz

Unterstützung eines therapie-vorbereitenden Projekts
zur Verhinderung von Erblindung durch Netzhautdegenerationen

In den letzten 20 Jahren wurden insbesondere durch die Molekulargenetik wichtige Erkenntnisse über die Ursachen einer zur Erblindung führenden Netzhautdegeneration gewonnen. Es ist heute möglich, anhand von molekulargenetischen Untersuchungen bei einigen Unterformen der Netzhautdegenerationen die primären Ursachen zu erkennen und dadurch eine kausale Therapie zu entwickeln. Bei Hunden mit einer Erkrankung gleicher genetischer Ursache konnte durch Einfügen des gesunden Gens der Erblindungsprozess zum Stillstand gebracht werden. Somit besteht nun eine berechtigte Hoffnung, auch beim Menschen den Erblindungsprozess vergleichbar beeinflussen zu können. Um die Sicherheit solcher Therapien zu erhöhen, sind derzeit allerdings noch eingehende tierexerpimentelle Untersuchungen erforderlich. Die Universitätsaugenklinik Regensburg führt unter der Leitung von Frau Prof. Birgit Lorenz und Dr. Markus Preising ein Projekt durch, in dem zur Vorbereitung auf eine in Zukunft mögliche Therapie geeignete Kandidaten mit frühkindlicher Netzhautdegeneration identifiziert werden sollen. Das Arbeitsprogramm des Projekts beinhaltet die ausführliche klinische Untersuchung von möglichen Probanden sowie eine molekulargenetische Untersuchung anhand des Blutes der Probanden zur genauen Identifizierung der veränderten Gene.

Das Projekt soll im Oktober 2003 beginnen und im September 2006 enden. In diesem Zeitraum wird neben der Betreuung der Probanden durch einen Mediziner und einen Biologen ein großer Teil des Projekts durch zwei medizinisch-technische Assistenten ausgeführt. Für die Personalkosten wird eine Unterstützung für die drei Jahre von insgesamt 100.000 € benötigt.

Spendenkonten der Stiftung:

Schreiben von Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner - UNIVERSITÄTSAUGENKLINIK TÜBINGEN

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